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Frage und Antwort-Verschiedenes Teil11

 

– Definiere den Begriff ‚Mānasaputra’ bitte.
Mānasa ist ein Sanskrit-Adjektiv von Manas, was ‚der Geist’ bedeutet.

– Geist im allgemeinen?
Nein, nur auf die menschliche Situation bezogen. Manas per se ist Denken. Im Universum manifestiert nennt man dieselbe Energie MAHAT. Aber wenn zum Beispiel in menschlichen Vehikeln manifestiert, wird sie MANAS genannt.

– Wer sind die Mānasa?
Kreaturen, Wesen, Engel, Devas. Sie haben das Feuer des Selbstbewusstseins, der Gedanken und der Meditation. ‚Putra’ bedeutet ‚Sohn’, Kind, Nachkommen’. Mānasa-putra ist ‚Kind des Geistes’: Und das sind wir – ‚Kinder des kosmischen Geistes’.

– Gibt es einen Unterschied zwischen Mensch und Universum?
Nein. Das Universum ist ein organisches Wesen, gefüllt mit Monaden, und der Mensch ist auch gefüllt mit Monaden. Wenn wir uns entwickeln, entwickelt sich der Kosmos mit und durch uns. Die Monaden in uns empfinden uns als Universum, wie WIR das Universum um uns herum empfinden und wahrnehmen.

– Haben die Mānasaputras VOLLSTÄNDIG in uns inkarniert?
Nein. Unser Geist ist nicht voll entwickelt. Wir sind in der vierten Runde, was immer noch die Kāma(Verlangens)- und nicht die Manas(Denk)-Runde ist. Die Manas-Runde ist die fünfte Runde.

-Wann werden die Mānasaputras vollständig in uns inkarniert haben?
Nicht bis zum Ende der fünften Runde.

Bedeutet jedes mentale Wachstum ein Ansteigen der Manasaputisierung?
Ja. Es gibt eine kontinuierliche Inkarnation der Mānasaputras.

– Gibt es Geist und Manas überall?
Sogar im Holz des Tisches. Aber dort ist er nicht erweckt. Er ist latent und ruht.

– Ist Manas der DENKER?
Nein. Es wird der Denker auf der manasischen Ebene. Oder besser: Das Ich-bezogene Prinzip handelt auf der manasischen Ebene und wird oder ist DER DENKER. Mit anderen Worten: Wir müssen uns selbst auf die Manas-Ebene erheben. Aber Manas selbst ist ÜBERALL. In Kreaturen niedriger als der menschlichen ist es jedoch noch nicht erweckt, ist es unentwickelt. Die Menschheit am Anfang und in der Mitte der dritten Wurzelrasse war gewissermaßen auf einer infantilen Bewusstseinsebene. Dann kamen die Mānasaputras, die nicht aus dem Nichts erschienen, aber sie waren Teil unseres Dhyān Chohan-Gebildes auf dem Mond während seiner siebenten Runde.

– Verließen uns die Mānasaputras, nachdem sie uns erleuchtet hatten?
Einige. Wie auch immer, der erleuchtete Teil in uns IST ein Mānasaputra, besonders auf der nächsten Kette oder dem Merkur. Der Mānasaputra in uns funktioniert immer noch. Man kann es das ‚Bewusstsein Christus’ nennen, immanent in jedem Menschen.

– Wo sind oder waren die Mānasaputras zwischen den Runden?
In ihrem interglobalen Nirvāna.

– Wo waren die Mānasaputras während der ersten, zweiten und dritten Runde dieser Erdkette?
Sie warteten, bis sich die lunaren Pitris auf den sieben Globen der Kette während Runde 1, 2 und 3 entwickelt hatten. In der vierten Runde waren die Körper der lunaren Pitris (unsere menschlichen Tiermonaden auf dem Mond in Runde 7) bereit, die Mānasaputras zu empfangen. Mit anderen Worten: Die lunaren Pitris bauten die Globen119 und die Mānasaputras entwickelten sich parallel.

– Auf der Erdkette?
Nein, auf Ebenen, die denen überlegen sind, auf denen sich die lunaren Pitris entwickeln.

-Erschienen alle Mānasaputras in der vierten Runde?                                                                                                                Nein. Es gab manasaputrische Vorläufer. Sie erschienen oder verschwanden von höheren spirituellen Ebenen während der ersten Runde auf Globus A und halfen, die damalige Menschheit zu formen. OM der Weisheit und dem Wissen.

-Was ist eine Monade?
Ein Gottesfunken, Bewusstseinszentrum, sei es in der Hülle eines Menschen oder eines Menschen oder eines Universums.

-Pro Mensch eine Monade?
PRO ATOM eine Monade. Aber zusammenfassend kann man sagen: Es gibt drei Hauptmonaden, eine göttliche Monade (der Gott im Menschen), eine spirituelle Monade und eine vital – astrale Monade, wobei jeweils eine Monade von der über ihr stehenden hervorgebracht wird.

-Lernt die Monade?
Ja, sie lernt und evolviert.

-Die Monade ist der unsterbliche Teil des Menschen?
Ja. Sterblich ist er nur in seinen niederen Aspekten. Man sollte deshalb durch Studium und Meditation dem Gott IN SICH Aufmerksamkeit schenken.

-Wie wirkt der Gott im Menschen?
Als siebenfältiger Bewusstseinsstrom welcher dann der Mensch ist.

-Wie evolvieren die Energien auf der tieferen Ebene?
Durch die spirituelle Monade, mit Hilfe einer superätherischen Hülle.

-Ist das die Seele?
Noch nicht. Die etwas weniger ätherische ABSONDERUNG aus dieser spirituellen Hülle wird dann die Seele. Erst DANN kann sich die spirituelle Monade wirklich auf tieferen Ebenen offenbaren. OM.

-Ist der Vorgang damit abgeschlossen?
Nein, er wiederholt sich. Die Dichte der akashisch – feinstofflichen Hüllen nimmt zu, bis sie linga sharira erreichen.

-Was ist das?
Der Modellkörper für den physischen Körper. Dieser linga sharira sondert dann den physischen Körper ab, bzw. baut ihn auf im befruchteten Schoss und vollendet damit den Bau der Hüllen der Persönlichkeit.

-Auf welche Weise sind wir mit den Göttern verbunden?
Durch unsere spirituelle Natur. Wir sind die evolvierenden Lebensatome der Hierarchie der Götter, bis hoch zur Supermoande.

-Sagt darum Paulus in der Bibel “In ihm leben und bewegen wir uns und haben wir unser Sein.”?
Ja.

-Was sind wir für die Lebensatome unseres Körpers?
Götter. Und wir sind die Lebensatome höherer Götter. OM.

-Was ist ein Gott?
Eine monadische Essenz.

-Was geschieht wenn ein Gott in die Materie steigt?
Er umkleidet sich mit seiner Monade.

-Ich denke die ESSENZ ist die Monade?
Nein, die monadische Essenz ist die GESAMTSUMME des Gottes. Die sogenannte Monade ist dann nur eine EMANATION, eine göttliche Reflektion dieser Essenz, kann per se aber Monade genannnt werden.

-Was geschieht dann weiter mit der göttlichen Reflektion?
Sie umgibt sich, Mulaprakriti benutzend, mit ihrem Ego, dieses mit seiner Seele, diese mit einem besonderen Lebensatom.

-Warum?
Damit andere kleine Lebensatome sich darum gruppieren können. Dies geschieht durch karmische Anziehung der vorhergegangenen Weltenperiode. OM.

-Woher kommen diese anderen kleinen Lebensatome?
Von der ursprünglichen monadischen Essenz.

-Also entstammt jede Monade von Gott?
Ja, “Er” bzw. die Supermonade, hat sie, die Monaden, dem Urgrund entnommen, damit diese ebenfalls Gottesbewusstsein erlangen.

-Was geschieht wenn eine von Gott emanierende Monade Gottesbewusstsein erlangt hat?                                                  Die Monade emaniert nicht VON Gott, sondern AUS dem Urgrund DURCH die Supermonade in den Weltenraum. Wenn eine solche Monade nun Gottesbewusstsein erlangt hat, emaniert sie andere Submonaden, die in ihr schlummerten und nun für den “Pfad” bereit sind.

-Und alles wird wieder ´Hierarchie von Gott bis Atom?
Ja.

-Zu Beginn ihrer Reise ist also die Monade sich ihrer Göttlichkeit NICHT bewusst?
Nein, aber sie erreicht Göttlichkeit im Gottmenschen – Status. Dann ist sie ein Gott in Manifestation. OM.

Was ist ein Hornblende Atom?
Hornblende ist ein Silikat, ein Mineral. Weil seine farbliche und mineraloberflächliche Struktur Ähnlichkeit mit den Geweihen einiger Säugetiere hat, nennt man es Hornblende.

-Was meinte Blavatsky damit, wenn sie sagte bzw. schrieb, dass “die Monade eines Hornblende Atoms NICHT von einem Mineral zum anderen, von einem Naturreich zum anderen bis hoch zum Menschenreich sich windet”?                  Blavatsky hat dies nicht selbst geschrieben, sondern einer der Meister. Damit soll gesagt sein, dass nicht immer ein und die selbe Monade sich durch die Reiche windet und dann als Gottmensch dasteht. EIN TEIL der selben monadischen Essenz, und zwar immer ein anderer, reflektiert in die Naturreiche. OM.

-Was soll diese Aussage bewirken?
Sie soll die Darwinistische Evolutionslehre, dass ein ständiger Zuwachs von Dingen schliesslich zu einem selbstbewußtem Zentrum sich entwickelt, als falsch erklären. Evolution ist kein Zuwachs an Formen sondern ein Zuwachs VON BEWUSSTSEIN.

-Also ein fortwährender Zuwachs von Erfahrung?
Nein. Evolution ist, nach der Lehre des BUCHS DES LICHTS, ein ENTROLLEN und ENTFALTEN der Essenz Svabhavat von innen nach aussen, bzw. von dem was der Mensch innen bereits latent IST. OM. Innen sind wir bereits vollkommene Götter, außen noch nicht. Es auch aussen zu werden in der Form, das ist das Ziel.

-Und wenn es sich entfaltet, wird es zu dem, was wir Charakter, Individualität, selbstbewusste Energie und selbstbewusste Kraft nennen?
Ja. Alles kommt von innen und MUSS nach aussen. Eine JEDE Wesenheit ist im Kern GOTT.
Das Herz jeder Wesenheit, ob Gott, Monade, Mensch oder Atom, ist in seiner Essenz eine Gottheit. In den Göttern ist es eine noch höhere Gottheit. In den Menschen ist es ein Gott. Dies ist die monadische Essenz.

-Was sagt der Erhabene Buddha, als voll erwachter Gottmensch, zu dieser Evolution des Bewusstseins?
Er lehrt uns, dass nichts Zusammengesetztes Bestand hat, und darum der Mensch als eine ZUSAMMENGESETZTE Wesenheit KEINE unsterbliche und unveränderliche Seele besitzt. Dies wurde ihm später so ausgelegt, dass es überhaupt kein Ich, keine Wesenheit gibt, sondern nur die sich verändernden Zusammensetzungen, da jede Inkarnation oder monadische Manifestation immer eine andere monadische Herabkunft der Gesamtessenz ist, die “oben” verbleibt. Im Falle des Erhabenen Shakyamuni hat die Gesamtsumme der Essenz alle ihre monadischen Erfahrungen beendet, und der Erhabene wurde ein Gottmensch.

-Jetzt verstehe ich. Die Seele ist keine zwei Sekunden die selbe?
Richtig, weil sie lernt, wächst, evolviert, und weil ein ständiges monadisches Herbblitzen NEUER Energie der auf dem 2. anupapadaka Plan ruhenden Totalessenz der Monade geschieht. OM. Solch einer Entwicklung kann man keine Unsterblichkeit zuschreiben, weil sie ja ständiger Veränderung unterliegt. Unsterblichkeit der Form bedeutet Stagnation. Enwicklung bedeutet Veränderung. Wenn die Monade also sich entwickelt kann sie nicht in dem Teil unsterblich sein, der sich entwickelt, weil sie ja ersetzt wird durch neue monadische Reflektion aus der göttlichen Höhe der Gesamtessenz. OM.

-Also ist die Monade eines Kohlenstoffatoms nicht die Monade eines Shakespeare?
Richtig, und so war auch der “Hornblende” Satz Blavatskys bzw. ihres Lehres zu verstehen.

-Was würde Unsterblichkeit bedeuten, so wie man sich das allgemein vorstellt?
Unsterblichkeit wäre, wenn etwas immer so weiter besteht wie es ist. So etwas gibt es aber nicht. Wenn der Mensch sich entwickelt, verändert er sich. Unsterblichkeit in dem Sinne wäre dann Stagnation. Unsterblichkeit VERHINDERT Entwicklung. Man kann dann nicht zu etwas Größerem heranwachsen. Die monadische ESSENZ ist immer identisch, jedoch nicht die Monade. Sie ist ein Teilaspekt, welcher die Evolution des Bewusstseins ermöglicht.

-Wie geschieht dies?
Die ESSENZ projiziert einen Strahl, bzw. sie reflektiert aus der 2. anupapadaka Gottebene ihre Energie, bzw. einen Teilaspekt davon, in den Astralbereich. Dort wird diese Energie auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung eine astrale Monade.

-Ist dann die Endphase erreicht?
Nein. Das ist nur EINE Phase dieser, der monadischen Essenz innewohnenden, Energien und Fähigkeiten.

-Was ist die nächste Phase?
Nach Äonen von Zeit ist es die Phase der menschlichen Monade.

-Aber DANN ist die Entwicklung abgeschlossen?
Nein, dann werden wir spirituelle Monaden, UND DANN ERST sind wir die monadische Essenz selbst GEWORDEN und sind ein Gottmensch. Der Sohn ist zum Vater heimgekehrt. Darum sagte der Avatar Jesus: “Ich und der Vater sind Eins.” , obwohl Jesus eine DIREKTE avatarische Emanation der Supermonade war. Die kosmische Reise ist im Gottmenschen beendet, der Samsara abgeschlossen. Er kann nun in den Urgrund versinken, sich der Supermonade angliedern, oder er kann in der vergänglichen Welt verbleibend, hier oder anderswo im Universum, allen anderen Wesenheiten helfen, Gottesbewusstsein zu erlangen.

 

 

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